Was tun, wenn Dir die Sprache fehlt? Sag es mit einem Bild!

Was tun, wenn Dir die Sprache fehlt? Sag es mit einem Bild!

28. Juli 2020 · Gesundheitstipps

Viele Expats sprechen die Sprache Ihres Gastlandes – und kommen doch immer wieder in Situationen, in denen sie mit Ihrem „Latein“ am Ende sind. Aber was tun, wenn das Gegenüber einen unverständlichen Dialekt spricht und auch das ansonsten universelle Englisch nicht mehr weiterhilft? Apps wie „point it®“ helfen hier weiter – mit Piktogrammen.

Man schätzt die Anzahl der gesprochenen Sprachen weltweit auf über 7.000. Die Hälfte der Weltbevölkerung spricht eine der 23 meistgesprochenen Sprachen. Doch selbst, wenn Sie die fünf Sprachen mit den meisten Muttersprachlern beherrschen, geraten Sie als Expat immer wieder an jemanden, mit dem Sie sich nicht verständigen können.

Die Lösung sind Abbildungen gängiger Gegenstände und Situationen, die universell funktionieren und die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen erleichtern. Die „point it®“ App enthält derzeit rund 1.300 Abbildungen, die nach Themen gruppiert sind und ein schnelles Auffinden mittels Suchfunktion möglich machen. Übrigens erleichtert die App auch die Kommunikation für Menschen mit Sprach- oder Hörbehinderung. Die britische Tageszeitung „The Evening Standard“ meint dazu: „Let your pictures do the talking …”.

Falls Sie sich jetzt immer noch fragen, was die fünf Sprachen mit den meisten Muttersprachlern sind:

  1. Mandarin-Chinesisch – rund 1 Milliarde Muttersprachler
  2. Spanisch – 477 Millionen
  3. Englisch – 379 Millionen
  4. Hindi – 341 Millionen
  5. Arabisch – 315 Millionen

Wenn Sie diese fünf Sprachen beherrschen, können Sie sich immerhin mit 2,5 Milliarden Muttersprachlern unterhalten. Deutsch kommt erst an elfter Stelle mit rund 92 Millionen Muttersprachlern, Französisch auf Platz 19 (75 Millionen) und Italienisch auf Platz 23 (59 Millionen).

Eine weitere Möglichkeit der Verständigung sind Übersetzungs-Apps oder die Sprachassistenten von Apple (Siri), Google (Google Assistant) oder Amazon (Alexa). Dafür benötigen Sie jedoch meist eine Internetverbindung. Und bis eine flüssige Simultanunterhaltung per Sprachcomputer reibungslos funktioniert, dürfte es noch einige Zeit dauern.


Zahlenangaben aus: Nationalencyklopedin. Ett uppslagsverk på vetenskaplig grund utarbetat på initiativ av Statens Kulturråd“, schwedisch, 2007

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